Low Cost - High Tech

Freihandversuche Physik

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Unser Beitrag zur Verbesserung des Physikunterrichtes


Unsere Ansatzpunkte sind daher:
- Berücksichtigung des Alltagsbezugs und des Erfahrungsbereichs von Schülern und Schülerinnen,
- möglichst breiter methodischer Einsatzbereich,
- es sollen möglichst einfache Mittel (z. B. aus dem Haushalt, dem Baumarkt oder der Schulsammlung) eingesetzt werden können.

Diese Überlegungen resultieren
a) in der Aufbereitung und Weiterentwicklung bestehender Freihandversuche,
b) in der Neuentwicklung von High-Tech-Versuchen, wobei neue Materialien (z. B. Teflon, Klettverschluss, Goretex) und moderne Geräte aus dem Alltag (z.. B. elektrische Zahnbürste, CD, Handy) Verwendung finden, die einfach und kostengünstig zu beschaffen sind (Low Cost).
Neue Techniken und neue Materialien sind hierbei unter den Aspekten Einsatz im Physikunterricht und Alltagsbegegnung zu sehen, nicht unbedingt unter dem Aspekt der modernen Forschung.

Daher sehen wir eine Erweiterung des traditionellen Begriffs des Freihandversuchs für erforderlich; die hier vorgestellten LowCost - HighTech - Experimente sollen diesen Ansatz verdeutlichen. Zu bedenken ist auch die sich ändernde Rolle der Freihandversuche im Physikunterricht: neben den nach wie vor wichtigen Funktionen der Motivation, Veranschaulichung, Elementarisierung usw., hat sich die didaktische Funktion im letzten Jahrzehnt drastisch verändert. Ein Beispiel: Der reale schräge Wurf eines Luftballons beispielsweise ergänzt die Simulation der idealisierten Bahnkurve am Rechner, indem er direkt zur Diskussion und Modellierung des Einflusses der Luftreibung führt.